2010 Juni
Pfänder bei Bregenz 07.06.
Samstag 05.06.2010
Fahrer/innen Guido,Maik,Christoph,Werner,Putty,Georg,
Joachim,Klaus,
Strecke Markdorf,Tettnang,Lindau,Bregenz
Dauer/Länge/Hm 6 St. /86 km
Wetter 26° Sonne
Nach der gestrigen Langstrecke in die Schweiz stand heute die Tour zum "Pfänder" an.
Der Pfänder ist der 1.064 Meter hohe Hausberg von Bregenz. Er liegt jedoch großteils auf dem Gemeindegebiet von Lochau. Mit seiner einzigartigen Aussicht auf den Bodensee und auf 240 Alpengipfel ist er der berühmteste Aussichtspunkt der Region.
Bei klarem Wetter reicht der Dreiländer-Blick (Österreich, Deutschland, Schweiz) von den Allgäuer und Lechtaler Alpen im Osten über den Bregenzerwald, die steilen Gipfel des Arlberggebietes und der Silvretta, weiter über den Rätikon bis zu den Schweizer Bergen und den Ausläufern des Schwarzwaldes im Westen. Zu seinen Füßen liegt der Bodensee, eingerahmt vom Rheintal und dem oberschwäbischen Hügelland.
Wir fahren von Salem durch das Hinterland über Markdorf, Tettnang nach Lindau. Wunderbar zu fahren über gut ausgeschilderte Radwege mit schmucken Dörfern. Wein und Apfelanbau prägen die Landschaft. In Lindau hat der Wochenendtourismus eingesetzt. Alle wollen auf die Insel. Wir fahren weiter nach Bregenz. Kurz vor Bregenz beginnt der Aufstieg zum Pfänder. Zu Beginn geht es steil hoch über einen Wanderweg. Offensichtlich haben wir den falschen Weg erwischt, denn nach einigen hundert Metern ist Schluß. Zu steil und teilweise nass der Weg hinauf. Ein paar freundliche Wanderer empfehlen uns einen anderen Weg zu nehmen. Der Weg ist geteert und gut zu fahren. Einige wenige Autos begegnen uns. Dann heisst es kämpfen. Eine Stunde geht es nur bergauf. da kommt jeder ins Schwitzen. Der Lohn für die Strapazen dann oben am Ziel. Am Aussichtspunkt ein Ausblick auf den Bodensee und das Umland ohnegleichen. Wir geniessen den Moment, trinken auf der Almhütte ein wohlverdientes Weizen oder Radler und trocknen die durchschwitzen Trikots in der warmen Mittagsonne. Putty wird extra durch den Almwirt begrüsst. " Ich bin der Putty " sagt er in die Flüstertüte. Wir sind begeistert. Dann beginnt die Abfahrt , lang und schnell. Unten schmerzen die Daumen vom vielen Anbremsen vor den Kurven. Unten dann fahren wir wieder zurück nach Lindau. Mittlerweile haben wir über 80km in den Beinen. Nachhause wären es nochmal ca. 60km. Wir beschliessen mit der Regio Bahn zurück zu fahren. Gegen 19.15 Uhr erreichen wir unser Hotel. Gerade rechtzeitig zum wohl verdienten Abendessen. Heute muss der Grillteller dran glauben. Nach dem Essen setzen wir uns bei einem Bierchen in den Garten und lassen einen tollen Tag ausklingen.
Romanshorn - Schweiz
Freitag 04.06.2010
Fahrer/innen Guido,Maik,Christoph,Werner,Putty,Georg,
Joachim,Klaus,
Strecke Meersburg,Konstanz,Romanshorn
Dauer/Länge/Hm 5 St. /108 km
Wetter 24° Sonne
Was für ein Unterschied. Gestern haben wir noch im Regen gefroren. Heute morgen dann die Überraschung. Die Sonne ist da. Strahlender Himmel beim Start zu unserer längsten Tagestour zur Schweizer Bodenseeseite. Wir machen vorher noch einen kurzen Abstecher zu den Pfahlbauten in Oberuhldingen. Dann setzen wir mit der Fähre über nach Konstanz. Bei der Durchfahrt hilft uns ein freundlicher einheimischer Radfahrer mit auf den richtigen Weg in Richtung Romanshorn. An der Promenade und am Seeufer stehen die Häuser und Villen der Reichen. Da kann man nur noch staunen. Alles super gepflegt. Kleine Mähroboter schneiden jedes aufkommende Blümschen oder Grashalme sofort ab. Naja nicht unsere Welt. Die Fahrt am See ist interessant , aber aufgrund des regen Verkehrs nicht unbedingt zu empehlen. Das schöne Wetter hat unzählige Radfahrer angelockt eine Tour zu machen. In Romashorn machen wir uns auf den Rückweg durch das Hinterland unterhalb des Säntis. Eine tolle Landschaft mit schönen Orten und Häusern begeistert uns alle. welch ein Gegensatz zu den Villen am See. Ruhe überall. Am Schluss dan der Höhenweg oberhalb des Sees. Ein Genuss für die Sinne. In Konstanz setzen wir wieder über nach Meersburg und fahren den kürzesten Weg zurück nach Salem. Wir geniessen noch etwas die Sonne auf der Liegewiese bei Weizenbier und Radler. Eine schöne Tour geht zu Ende. Morgen geht es hoch zum Pfänder bei Bregenz.
Auf " Höchsten " 837,8 m ü. NHN
Donnerstag 03.06.2010
Fahrer/innen Guido,Maik,Christoph,Werner,Putty,Georg,
Joachim,Klaus,
Strecke Hinterland Salem
Dauer/Länge/Hm 2 St. /31 km
Wetter 14° Regen,Wolken
Der Höchsten liegt auf der Grenze zwischen dem Bodenseekreis mit der Gemeinde Deggenhausertal im Süden und dem Landkreis Sigmaringen mit der Gemeinde Illmensee im Norden. Auch die Gemeinde Wilhelmsdorf im Landkreis Ravensburg hat Anteile am Berg. Auf dem Höhenrücken liegen die Orte Glashütten (zu Illmensee) und Rubacker ( Deggenhausertal).
Am Höchsten befindet sich Deutschlands erste permanente Bergrennstrecke für Radsportler. Der Stoppomat steht auf dem Gemeindeparkplatz Schönemühle bei Urnau. Seit dem Jahr 2006 nutzten etwa 15.600mal Radsportler und Läufer die Anlage am Höchsten. Den Streckenrekord hält der Profi Jörg Ludewig vom Team Wiesenhof.[
Nach dem Besuch des Zeppelinmuseums in Friedrichshafen starten wir am Nachmittag trotz einsetzendem Regen zum Höchsten. Durch das Hinterland von Salem fahren wir über gut zu fahrende Wege an iydilisch gelegenen Bauerndörfern hoch nach Höchsten. Auf das von hier zu sehende Bergpanorama müssen wir verzichten. Nebel und Regen machen eine Weitsicht unmöglich. Wir fahren auf dem schnellsten Weg nach Hause. Der Regen wird immer stärker. Morgen soll das Wetter endlich besser werden.
Meersburg - Überlingen
Mittwoch 02.06.2010
Fahrer/innen Guido,Maik,Christoph,Werner,Putty,Georg,
Joachim,Klaus,
Strecke Meersburg,Oberuhldingen,Überlingen
Dauer/Länge/Hm 2 St. /29 km
Wetter 16° Regen,Wolken
Überraschung gleich am ersten Tag. Anstatt Sonnenschein Regen und kühle Temperaturen um die 16 Grad !! am Bodensee. Nachdem wir die Zimmer bezogen haben, werden die Räder fit gemacht. Werner, unser Gerätewart und Schrauber hat wie immer hervorragende Arbeit geleistet. Besser kann man die Räder nicht transportieren. Dann der Blick zum Himmel. Egal, wir wollen eine kleine Runde fahren. Direkt an unserem Hotel führt der Bodensee Radweg vorbei. Unser erstes Ziel ist Meersburg. Ein kleiner Anstieg vertreibt uns die Kälte aus dem Körper. Einige haben kurze Hosen an. Bei länger dauernder Fahrt kühlen wir schnell aus. In Meersburg machen wir einen kurzen Abstecher in die historische Oberstadt. Fast keine Touristen zu sehen. Guido hat Heißhunger auf Kuchen. An der Promenade finden wir ein Café. Außer uns keine Gäste auf der Terrasse mit herrlichem Blick auf die Insel Mainau. Dann kommt der Regen doch. Auf der Fahrt in Richtung Überlingen müssen wir uns unterstellen. Es hört nicht auf zu regnen. Wir fahren weiter. Den Besuch der Pfahlbauten in Oberuhldingen ersparen wir uns. Schnell ins Hotel und warm duschen. Das Wetter kann nur noch besser werden. Trotzdem hat es Spaß gemacht.
Anmerkung : Weitere Bilder dann täglch unter dem Link: Fotos
